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Drogenspezifische Weiterbildung

Qualitätssicherung in der Drogenarbeit

In den letzten Jahren wurde wiederholt der Bedarf intensivierter drogenspezifischer Weiterbildung für die im Drogenbereich tätigen Berufsgruppen betont. Vor diesem Hintergrund hat das ÖBIG im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) ein Konzept für die drogenspezifische Weiterbildung von fünf ausgewählten Berufsgruppen – Amtsärzte und Amtsärztinnen, Ärzte und Ärztinnen, klinische Psychologen und Psychologinnen, Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, Sozialarbeiter undSozialarbeiterinnen – erarbeitet.

Das Konzept versteht sich als Empfehlung in Hinblick auf Maßnahmen der berufsbegleitenden drogenspezifischen Weiterbildung und besteht aus sechs Rahmencurricula:

  • ein berufsgruppenübergreifendes Curriculum und jeweils ein darauf aufbauendes monoprofessionelles Curriculum für jede der fünf Berufsgruppen
  • mit Implementierungsvorschläge. Die Curricula folgen einem fachintegrativen Ansatz und damit dem State-of-the-Art der Bildungsplanung.

Der Schwerpunkt wurde auf berufsgruppenübergreifende Kompetenzen und Anforderungen und den fachlichen Überschneidungen zwischen den Berufsgruppen gelegt.
Im Hinblick auf die im Drogenbereich als zentral erachtete Interdisziplinarität und Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen werden für die Umsetzung ebenfalls vorrangig berufsgruppenübergreifende Weiterbildungsangebote empfohlen. Multiprofessionelle Weiterbildung hat den Vorteil, dass sie im Austausch zwischen den Berufsgruppen ein gemeinsames Verständnis fördert und damit der Qualitätssicherung dient.

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