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Diskriminierungsfreie Werbung

Ein klares Ziel der österreichischen Bundesregierung ist es, Sexismus aufzuzeigen und nötigenfalls zu bekämpfen. Seitens des Frauenministeriums sind in den vergangenen Jahren zahlreiche bewusstseinsbildende Maßnahmen mit dem Ziel gesetzt worden, die Werbewirtschaft zu sensibilisieren, gleichzeitig aber auch die WerbekonsumentInnen zu einem kritischen Umgang mit Werbe- und Medieninhalten zu bewegen. Sexismus bedeutet nicht nur die diskriminierende oder herabwürdigende Darstellung von Frauen (oder Männern), sondern auch das Aufgreifen von (überholten) Geschlechterstereotypen.  

Antisexismus-Beirat 

Auf Initiative der damaligen Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek wurde 2011 der Antisexismus-Beirat im österreichischen Werberat installiert. Er gibt eine Empfehlung ab, wie in seinen Augen Beschwerden mit sexistischen Werbeinhalten zu beurteilen wären, bevor der Werberat eine endgültige Entscheidung trifft. Da nach derzeitiger Rechtslage dem österreichischen Werberat die Entscheidung über eingebrachte Beschwerden obliegt, erweist sich die Einrichtung des Beirats als besonders wirksam und stößt auch im Ausland auf großen Anklang. Die profunden Expertisen (Siehe: Gutachten des Anti-Sexismus-Beirates) geben dem Werberat einen Wegweiser im Entscheidungsprozess. 

(29.07.2016)