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Frauen in Führungs- und Entscheidungspositionen

Die ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in Führungs- und Entscheidungspositionen in allen Gesellschaftsbereichen – darunter Politik, Wirtschaft, Wissenschaft - ist ein wichtiges Ziel im Bereich der Geschlechtergleichstellung und Ausdruck der demokratischen Repräsentation. Immer mehr Frauen sind besser ausgebildet als je zuvor. Trotzdem sind sie in den Spitzen- und Entscheidungspositionen weiterhin seltener vertreten als Männer. Regelmäßige Erhebungen, Projekte und Empfehlungen sollen – wie auch gesetzliche Maßnahmen und Selbstverpflichtungen – dazu beitragen, den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen zu erhöhen. In Österreich etwa gibt es für den staatsnahen Bereich und den öffentlichen Dienst bereits konkrete Zielvorgaben: so ist im Bundes-Gleichbehandlungsgesetz eine Frauenförderquote von 50% festgelegt. Bis dieser Frauenanteil in der jeweiligen Funktionsstufe erreicht ist, werden Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt aufgenommen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundeskanzleramts.

Für die Politik und die Privatwirtschaft bestehen bislang teilweise freiwillige Selbstverpflichtungen.

Aufgrund der unterschiedlichen gesetzten Maßnahmen geschehen auch die Fortschritte unterschiedlich rasch. Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik gilt jedoch: von einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis sind österreichische Spitzenpositionen durch die Unterrepräsentation von Frauen Frauen Frauen trotz gleicher Qualifikation noch deutlich entfernt. (25.05.2016)

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