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Girls' Day und Girls' Day MINI im Bundesdienst

Was ist der Girls' Day?

Eine Gruppe von Mädchen besucht anlässlich des Girls' Day ein Labor.

Foto: teilnehmende Institution

Die Idee für den Girls' Day, auch Mädchen- oder Töchtertag, stammt aus den USA. An diesem seit 1993 jährlich durchgeführten "Take our daughters to work"- Tag besuchen Schülerinnen ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten an deren Arbeitsplatz und bekommen so einen Einblick in deren berufliche Tätigkeit.

Seit einigen Jahren findet diese Idee auch in Europa immer größeren Anklang. In Österreich wird der Girls' Day bzw. Töchtertag in einigen Bundesländern bereits seit 2001 veranstaltet. Dadurch soll ein Impuls gesetzt werden, der eine Trendwende bei der Berufsorientierung von Mädchen unterstützt und ihnen einen neuen Blick auf die Berufswelt eröffnen will.

Auf Initiative der Frauenministerin beteiligen sich seit 2006, jährlich am 4. Donnerstag im April, Institutionen mit vielseitigen Programmen am Girls' Day im Bundesdienst. Seit dem Jahr 2015 konnte mit dem Girls' Day MINI ein zusätzliches Angebot für Mädchen ab 4 Jahren geschaffen werden. Der Girls' Day versteht sich als integrativer Aktionstag, der auf einen sehr handlungs- sowie erlebnisorientierten und damit emotionalen Zugang setzt, und dadurch Mädchen Mut auf die Eroberung neuer Berufsfelder machen will.