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Frauenkarrieren an den Universitäten

Frauen vor 120 Jahren erstmals zum Studium der Philosophie zugelassen

Im Wintersemester 1897 inskribierten die ersten 3 Frauen an der Universität Wien:

Elise Richter, Cäcilie Wendt und Emma Ott.
Im gleichen Jahr gelang es Gabriele Possanner von Ehrenthal als erste Frau in Österreich zu promovieren. Ihr Medizinstudium musste sie in Zürich und Genf absolvieren, da Frauen in Österreich an der medizinischen Fakultät nicht zugelassen waren. Nach einer Wiederholung aller Prüfungen an der Universität Wien, wurde sie zur ersten Doktorin in der österreichische-ungarischen Monarchie.

Aktuelle Situation an den Hochschulen

Diese ersten Schritte waren wegweisend für die Entwicklung der letzten 120 Jahre. So beginnen mittlerweile mehr Frauen als Männer ein Bachelor- bzw. Masterstudium und auch bei der  wissenschaftlichen Assistentz ist das Geschlechterverhältnisse beinahe ausgeglichen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch im Bereich der Laufbahnstellen und Professuren: je höher es in der Karriereleiter nach oben geht, desto seltener sind Frauen anzutreffen.

Maßnahmen die zu einer Verbesserung der Situation beitragen sollen, sowie weitere Informationen rund um das Thema Gleichstellung im Hochschulbereich liefert die Stabstelle Gender- und Diversitätsmanagement des BMWFW.

Im Bereich der Rektoratsbesetzungen zeigte sich in den letzten 10 Jahren eine positive Entwicklung:
Im Jahr 2007 trat an der Universität für Bodenkultur die erste Frau das Amt einer Rektorin an. Im Jahr 2017 werden bereits 8 von 22 Universitäten von Frauen geleitet.

Daten 2015 - Quelle: unidata, BMWFW

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