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Ergotherapeutin, Ergotherapeut

Berufsbild und Tätigkeitsbereich

Eigenverantwortliche Behandlung von Kranken und Behinderten
nach ärztlicher Anordnung durch

  • handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten
  • Training der Selbsthilfe und
  • Herstellung, Einsatz und Unterweisung im Gebrauch von Hilfsmitteln einschließlich Schienen zu Zwecken der Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation

ohne ärztliche Anordnung

  • die Beratungs- und Schulungstätigkeit sowohl auf dem Gebiet der Ergonomie als auch auf dem Gebiet des allgemeinen Gelenkschutzes an Gesunden

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Berufsberechtigung

Zur berufsmäßigen Ausübung des ergotherapeutischen Dienstes sind Personen berechtigt, die folgende Erfordernisse erfüllen:

  • Eigenberechtigung
  • für die Erfüllung der Berufspflichten erforderliche gesundheitliche Eignung
  • für die Erfüllung der Berufspflichten erforderliche Vertrauenswürdigkeit
  • für die Berufsausübung notwendigen Sprachkenntnisse
  • anerkannter Qualifikationsnachweis als ErgotherapeutIn
  • ab 1.1.2018: Eintragung in das Gesundheitsberuferegister

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Berufsausübung

Die Berufsausübung besteht in der eigenverantwortlichen Ausübung der im Berufsbild umschriebenen Tätigkeiten, unabhängig davon, ob diese Tätigkeiten freiberuflich oder im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ausgeführt werden.

Angehörige des ergotherapeutischen Dienstes sind nach Meldung an die Bezirksverwaltungsbehörde zur freiberuflichen Berufsausübung berechtigt (gilt nur mehr bis 31.12.2017).

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Ausbildung

Ausbildungseinrichtung:

  • Fachhochschul-Bachelorstudiengang

Dauer der Ausbildung:

  • 6 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

  • allgemeine Universitätsreife oder eine einschlägige berufliche Qualifikation
  • berufsspezifische und gesundheitliche Eignung

 Abschluss der Ausbildung:

  • Bachelorprüfung/Bachelor (Fachhochschul-Bachelorstudiengang)

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Sonderausbildung

Sonderausbildungskurse für die Ausübung von

  • Spezialaufgaben
  • Lehraufgaben
  • Führungsaufgaben

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Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Eine Anerkennung von EU-/EWR-Berufsqualifikationen erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen.

Informationen zur Ankennung von Ausbildungsabschlüssen außerhalb eines EU-/EWR-Mitgliedstaats.

 

 

(zuletzt aktualisiert: 9.2.2017)

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Zusatzinformationen: