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Sabine Oberhauser 1963 – 2017

Ministerin Sabine Oberhauser, Foto: Jeff Mangione

Wir trauern um unsere Bundesministerin Sabine Oberhauser.

Bundesministerin Sabine Oberhauser ist am 23. Februar 2017 nach einem tapferen Kampf ihrem Krebsleiden erlegen. Wir trauern um eine beeindruckende Politikerin, eine wunderbare Chefin und einen liebenswerten Menschen. Sie hinterlässt einen Mann, zwei Töchter und einen Enkel.

Dr.in Sabine Oberhauser wurde am 30. August 1963 in Wien geboren. 1997 absolvierte sie die Ausbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde und zur Allgemeinmedizinerin. Zusätzlich schloss sie eine Ausbildung zur akademischen Krankenhausmanagerin sowie eine Ausbildung zum Master of Advanced Studies (MAS) ab.

1998 bis 2010 war Sabine Oberhauser Personalvertreterin in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten und widmete sich der Interessenvertretung der angestellten Ärztinnen und Ärzte. 2009 wurde Sabine Oberhauser zur Vizepräsidentin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) gewählt, 2013 zur Bundesfrauenvorsitzenden des ÖGB. 2004 bis 2006 war Sabine Oberhauser Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

2006 zog Oberhauser in den Nationalrat ein und wirkte als Gesundheitssprecherin und danach als Sozialsprecherin der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion.

Am 1. September 2014 wurde Sabine Oberhauser als Gesundheitsministerin angelobt. Ab 1. Juli 2016 übernahm sie zusätzlich die Frauenagenden und war Bundesministerin für Gesundheit und Frauen.

Offen, entschlossen und herzlich war der Arbeitsstil Sabine Oberhausers, den ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gesprächspartnerinnen und -partner, Kolleginnen und Kollegen geschätzt haben. Sabine Oberhauser war dem Haus sowohl als erfahrene und stets den Konsens suchende Sachpolitikerin ein Vorbild als auch als tapfere und mutige Kämpferin, die selbst in ihren letzten Stunden nie den Humor verloren hat. Wir vermissen unsere Ministerin.