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Diplomierte Kardiotechnikerin, Diplomierter Kardiotechniker

Berufsbild und Tätigkeitsbereich

Eigenverantwortliche Durchführung der extrakorporalen Zirkulation zur Herz-Kreislaufunterstützung sowie der Perfusion und damit zusammenhängende Tätigkeiten:

  • Organisation, Vorbereitung und Durchführung der extrakorporalen Zirkulation
  • Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Perfusionen
  • eigenverantwortliche Betreuung der berufsspezifischen Geräte
  • Dokumentation
  • Mitarbeit in der Forschung
  • Unterweisung von Auszubildenden, u.a.

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Berufsberechtigung

Zur Ausübung des kardiotechnischen Dienstes sind Personen berechtigt, die folgende Erfordernisse erfüllen:

  • Eigenberechtigung
  • die zur Erfüllung der Berufspflichten erforderliche gesundheitliche Eignung
  • die zur Erfüllung der Berufspflichten erforderliche Vertrauenswürdigkeit
  • die für die Berufsausübung erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache
  • anerkannter Qualifikationsnachweis als Kardiotechnikerin/Kardiotechniker
  • Eintragung in die Kardiotechnikerliste

 

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Berufsausübung

Eine Berufsausübung im kardiotechnischen Dienst darf nur im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu Trägern einer Krankenanstalt erfolgen.

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Ausbildung

Ausbildungseinrichtung:
Die Ausbildung im kardiotechnischen Dienst ist eine berufsbegleitende Ausbildung im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu einer Krankenanstalt. Die Aneignung der theoretischen Kenntnisse erfolgt überwiegend durch ein vom Ausbildungsverantwortlichen betreutes Selbststudium.

Dauer der Ausbildung:
18 Monate im Rahmen eines vollbeschäftigten Dienstverhältnisses, bei Teilzeitbeschäftigung entsprechend länger

Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung:

  • gesundheitliche Eignung
  • Vertrauenswürdigkeit
  • Berufliche Vorqualifikation:
    • Diplom im radiologisch-technischen Dienst oder
    • Diplom im medizinisch-technischen Laboratoriumsdienst oder
    • Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege und entweder eine erfolgreich absolvierte Sonderausbildung in der Intensivpflege oder in der Anästhesiepflege oder die Ausübung der Intensivpflege oder der Anästhesiepflege durch mindestens zwei Jahre hindurch oder
    • entsprechender in Österreich anerkannter Qualifikationsnachweis
  • Bewerbungsgespräch oder Test

Über die Zulassung entscheidet der Träger der Ausbildungsstätte.

Abschluss der Ausbildung:
Kommissionelle Diplomprüfung und Diplom

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Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Eine Anerkennung von EU-/EWR-Berufsqualifikationen erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen.

 

 

(letzte Aktualisierung: 2.2.2017)

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Zusatzinformationen: