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ECTS-Bewertung psychotherapeutischer Propädeutika und Fachspezifika

Das ehemalige Bundesministerium für Gesundheit hat in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Psychotherapiebeirates einen Leitfaden und Raster zur Berechnung von ECTS-Credits für die psychotherapeutische Ausbildung erstellt, die vom Psychotherapiebeirat am 11.6.2013 befürwortend zur Kenntnis genommen worden sind.

Die Ergebnisse der Selbstbewertung der Psychotherapieausbildung mit ECTS-Credits durch die psychotherapeutischen Propädeutika sind hier ausgewiesen:

Die Ergebnisse der Selbstbewertung der Psychotherapieausbildung mit ECTS-Credits durch die psychotherapeutischen Fachspezifika sind hier ausgewiesen:

ECTS Credits

ECTS ist ein studierendenorientiertes System zur Akkumulierung und Übertragung von Studienleistungen, das auf der Transparenz von Lernergebnissen und Lernprozessen basiert. Es dient dazu, die Planung, Vermittlung/Bereitstellung, Evaluation, Anerkennung/Anrechnung und Validierung von Qualifikationen bzw. Lerneinheiten sowie die Mobilität der Studierenden zu erleichtern. Das ECTS wird überall in der formalen Hochschulbildung genutzt, kann aber auch auf andere Aktivitäten des Lebenslangen Lernens angewandt werden.

Die ECTS-Credits beruhen auf dem Arbeitsaufwand der Studierenden, der erforderlich ist, die erwarteten Lernergebnisse zu erreichen. Die Lernergebnisse beschreiben, was die Lernenden nach dem erfolgreichen Abschluss eines Lernprozesses wissen, verstehen und können sollten; sie beziehen sich auf Deskriptoren für die Referenzniveaus in nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen.

Der Arbeitsaufwand (workload) gibt die Zeit an, die Lernende typischerweise für sämtliche Lernaktivitäten (beispielsweise Vorlesungen, Seminare, Projekte, praktische Arbeit, Selbststudium und Prüfungen) aufwenden müssen, um die erwarteten Lernergebnisse zu erzielen (aus den ECTS-Grundsätzen).

Credits werden sowohl für den gesamten Qualifikationserwerb bzw. einen Studiengang als auch für einzelne Lernkomponenten vergeben (beispielsweise Module, Lehrveranstaltungen, Dissertation, Praktika und Laborarbeit) (aus den ECTS-Grundsätzen).

Das ECTS wird überall in der formalen Hochschulbildung genutzt, kann aber auch auf andere Aktivitäten des lebenslangen Lernens angewandt werden. Wenn Studierende Lernergebnisse in einem anderen Lernkontext oder –Zeitrahmen (formal, nicht formal, informell) erzielt haben, können die zugehörigen Credits nach einer erfolgreichen Überprüfung oder Validierung dieser Lernergebnisse vergeben, anerkannt und angerechnet werden (aus den ECTS-Grundsätzen).

(ECTS-Leitfaden, Europäische Gemeinschaften, 2009)

Vertiefende Informationen zu ECTS und zum Bologna-Prozess:

(25.11.2015)

Zusatzinformationen: