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HIV/AIDS

Das HI-Virus (HIV, human immunodeficiency virus) greift das Immunsystem an und zieht eine lebenslange schwere Erkrankung nach sich. Die Hauptrisikofaktoren für eine Infektion mit dem HI-Virus sind ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person und gemeinsame Nutzung von Spritzbesteck zum intravenösen Drogengebrauch.

Im Endstadium der Infektion kommt es zur Zerstörung des körpereigenen Immunsystems. Liegt eine spezifische Kombination von Krankheitssymptomen vor, so spricht man von AIDS (acquired immunodeficiency syndrome).

Seit Mitte der 1990-er Jahre gibt es effektive Therapiemöglichkeiten für HIV Infektionen, womit die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessert und der Ausbruch von AIDS hinausgezögert oder verhindert werden kann.

Einen leichten Rückgang der HIV Diagnosen in der EU/EWR von 2005 bis 2014 zeigen Zahlen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC Surveillance Bericht). Obwohl die Zahl der Neuinfektionen auch in Österreich leicht rückgängig ist, bedarf es weiterhin dringend der Aufklärung und Information um die Zahl der nicht diagnostizierten sowie zu spät diagnostizierten HIV-positiven Personen zu senken.

Auf internationaler Ebene haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNAIDS Ziele zur Bekämpfung von HIV und AIDS gesetzt, welche auch in Österreich verfolgt werden:

HIV-Prävention und Testung

Einen wesentlichen Beitrag zur HIV-Prävention leisten die AIDS Hilfen und Beratungsstellen, insbesondere durch Aufklärungsaktivitäten für Personengruppen mit erhöhtem Risikoverhalten. Die AIDS Hilfen bieten anonyme und kostenlose Testung und Beratung an. Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen unterstützt die AIDS-Hilfen seit deren Bestehen in Österreich.