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Röteln

Was sind Röteln?

Bei den Röteln handelt es sich um eine hochansteckende Krankheit, die in seltenen Fällen Komplikationen in Form von Arthritiden, Bronchitis, Mittelohrentzündung, Enzephalitis, entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels und Herzbeutelentzündung auftreten. Bei klinischer Symptomatik treten nach einer Inkubationszeit von 14 – 21 Tagen das charakteristische kleinfleckige Rötelnexanthem, Lymphknotenschwellungen (besonders im Nacken), Konjunktivitis sowie häufig Gelenkbeschwerden auf.

Eine sehr große Gefahr stellt die Erkrankung an Röteln bei Schwangeren dar: Bei Rötelninfektionen bis zur 17. Schwangerschaftswoche kann es zu schweren Embryopathien (mit Taubheit, Katarakt, Herzfehlern und anderen Organdefekten) kommen.

Patientinnen und Patienten, die an Masern oder Röteln erkranken, unterliegen selbst bei unkompliziertem Verlauf der jeweiligen Erkrankung insofern unnötigen Beschwerden, als eine Erkrankung durch Impfung vermeidbar wäre. Zur Vorbeugung stehen sichere, in der Regel gut verträgliche und sehr effektive Lebendimpfstoffe zur Verfügung. Der in Österreich empfohlene Impfstoff ist ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR).

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