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Plakette Tierschutzpreis 2016

Bundestierschutzpreis 2016

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen vergibt heuer zum vierten Mal den Bundestierschutzpreis. Damit werden Personen ausgezeichnet, die sich durch ihr großes Engagement zum Wohle der Tiere besonders verdient gemacht haben.

Die eingereichten Projekte wurden von einer fachkundigen und unabhängigen Jury beurteilt. Aus über 70 Bewerbungen wurden die sechs besten Projekte ausgewählt.

Folgende Projekte sind für den Bundestierschutzpreis 2016 nominiert:

  • Claudia Herka, Leiterin Tierheim Parndorf
  • Tierschutzverein Tierfreude
  • Österreichischer Verband für Vivaristik und Ökologie (ÖVVÖ)
  • Barbara Melmer, Pferdehaltung
  • Verein Katzennanny - Streunerkatzen
  • Interessengemeinschaft Ennstaler Bergschecken

Die nominierten Projekte im Video-Portrait:

 

Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Heuer geht das Geld an drei PreisträgerInnen zu je 5.000 Euro. Zusätzlich vergibt die Jury einen Sonderpreis. Bewerben konnten sich Projekte und Initiativen oder Arbeiten von Einzelpersonen aus dem Bereich der Nutztiere, der Haus- und Heimtiere und der Wildtiere.

Kriterien

Für die erfolgreiche Bewerbung war die Erfüllung einiger der folgenden Kriterien notwendig:

  • besonderes Engagement
  • praktische Leistung, Ergebnisse
  • Originalität und Innovationsgehalt
  • Nachhaltigkeit
  • hohe Qualität
  • Breitenwirkung, praktische Leistung, Vorbildwirkung
  • Zukunftsperspektive
  • über Anforderungen des Tierschutzgesetzes und den Verordnungen wesentlich hinausgehend
  • Projekte mit einer guten gesamtbetrieblichen Lösung (im landwirtschaftlichen Bereich)

Preisverleihung

Die Verleihung des Bundestierschutzpreises findet am 6.10.2016 in festlichem Rahmen in der ORANG.erie des Tiergarten Schönbrunn statt.

Eine Besonderheit hat die diesjährige Preisverleihung: der Verein für Tierschutzbildung "Tierschutz macht Schule" feiert sein 10jähriges Bestehen. Der Verein vermittelt bereits den Kleinen, dass Tiere keine Sachen sind. Tierschutzbildung von Anfang an fördert das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Heim-, Haus- und Nutztieren und trägt zur Verankerung des Tierschutzes in der Gesellschaft bei.