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Gesundheitsförderung

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen fördert Projekte und Maßnahmen von besonderem gesundheitspolitischen Interesse. Es werden jährlich eigene Förderschwerpunkte festgelegt. 

Ansuchen, die nicht die jeweiligen Schwerpunkte betreffen, können nicht gefördert werden.

Förderschwerpunkte für das Jahr 2017

1. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention

mit Schwerpunkt auf

  • Kinder und Jugendliche
  • Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (z.B. HIV, AIDS, Hepatitis A, B) und
  • Interkulturelle, frauen- und genderspezifische Gesundheitsförderung und Prävention

2. Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit

Es soll für alle Altersgruppen gewährleistet sein, dass unabhängig von Herkunft oder Wohnregion sowie Geschlecht dieselben Gesundheitschancen bestehen. Hierzu bedarf es unter anderem der Stärkung benachteiligter Bevölkerungsgruppen in allen Lebensbereichen unter besonderer Berücksichtigung von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz, der positiven Veränderung von Verhältnissen und des "Health in all Policies"-Ansatzes.

Hinweis auf grundlegende Förderungsvoraussetzungen:

1. Ausschließlich für gemeinnützige Organisationen:
Eine Förderungsgewährung ist grundsätzlich nur an gemeinnützige Organisationen möglich.

2. Förderungen nur für Förderungsschwerpunkte:
Eine Förderungsgewährung ist nur möglich, wenn das Vorhaben den oben genannten Förderungsschwerpunkten des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen entspricht und mit der nationalen Gesundheitsförderungsstrategie konsistent ist.

3. Nur für überregionale Projekte und Modellprojekte:
Eine Förderungsgewährung kann nur für überregionale (Interessensbereich geht über ein einzelnes Bundesland hinaus) Aktivitäten (Projekte) bzw. für innovative Modellprojekte erfolgen.

4. Finanzierungsnotwendigkeit:
Eine Förderungsgewährung ist nur möglich, wenn seine Durchführung ohne Förderung aus Bundesmitteln nicht oder nicht in dem notwendigen Umfang möglich ist. Sollte also das geplante Vorhaben von FörderungswerberInnen selbst finanziert werden können, ist eine Förderungsgewährung nicht möglich.

5. Finanzierungszeitraum:
Kosten für ein Vorhaben, die vor dem Einlangen eines Ansuchens entstanden sind, können nicht anerkannt werden.

6. Kein Rechtsanspruch auf Förderung
Ein dem Grunde oder der Höhe nach bestimmter subjektiver Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht!

 

Abwicklungsprozedere:

  • Förderungsansuchen samt den entsprechenden Beilagen sind im Original auf dem Postweg an die Abteilung I/3 des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen zu übermitteln. Eine elektronische Übermittlung ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
  • Mit Vorliegen eines vollständigen Ansuchens wird eine Prüfung auf Förderungswürdigkeit und –zulässigkeit vorgenommen
  • Nach erfolgter Prüfung wird das Ansuchen entweder schriftlich abgelehnt, oder es wird FörderungswerberInnen ein Förderungsanbot in Form eines Vertrages übermittelt.
  • Dieses Förderungsangebot, das auch alle weiteren Informationen hinsichtlich Auszahlung, Abrechnung etc. enthält, können FörderungswerberInnen innerhalb einer vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen vorgesehenen Frist durch Unterzeichnung annehmen.
  • Der Förderungsvertrag ist von den zeichnungsberechtigten Organen zu unterfertigen und zu retournieren.
    Sollte der Förderungsvertrag nicht innerhalb der genannten Frist beim BMGF eingelangt sein, gilt das Förderungsangebot als widerrufen.

Zusatzinformationen: