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Frauenanteil in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen auf 40,3 Prozent gestiegen

Die Bundesregierung hat am Dienstag den aktuellen Fortschrittsbericht zur Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsgremien staatsnaher Unternehmen beschlossen. Der Antrag wurde von Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner gemeinsam eingebracht. "Der Trend geht in die richtige Richtung. Im Schnitt ist der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien staatsnaher Unternehmen um 2,3 Prozentpunkte auf 40,3 Prozent gestiegen", so Rendi-Wagner und Mitterlehner.

„Wir müssen den Weg für Frauen an die Spitze ebnen. Daher hat sich die Bundesregierung auf die Einführung einer 30-Prozent-Quote für die Aufsichtsräte von Großunternehmen geeinigt. Die Privatwirtschaft hat mit derzeit 18 Prozent Frauenanteil in den Aufsichtsräten im Vergleich zum Bund noch deutlich Aufholbedarf", erklärt die Frauenministerin Rendi-Wagner. Der im Februar 2017 veröffentlichte Bericht der Arbeiterkammer "Frauen.Management.Report 2017" ergab, dass es auch 2017 noch immer ganze Führungsetagen ohne eine einzige Frau gibt.

Nach aktuellem Fortschrittsbericht entsendet der Bund in die 56 erfassten Unternehmen mit einem Bundesanteil von 50 Prozent und mehr insgesamt 295 Aufsichtsratsmitglieder. Davon sind inzwischen schon 119 mit Frauen besetzt. 31 Unternehmen, erfüllen schon jetzt die bis Ende 2018 umzusetzende Quote von 35 Prozent oder liegen sogar darüber. Vor allem durch Neubestellungen kommt es laufend zu weiteren Änderungen in den Aufsichtsräten.

Im aktuellen Ministerratsvortrag bekräftigt die Bundesregierung ihr Bekenntnis zur Steigerung der Zahl von Frauen in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen. Bis zum nächsten Bericht im Frühjahr 2018 soll der Frauenanteil weiter erhöht werden. (14.3.2017)

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