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Oberhauser: Keine Toleranz für Genitalverstümmelung

Internationaler Tag der Genitalverstümmelung

Weltweit sind jährlich Millionen von Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung und den meist lebenslangen gesundheitlichen Folgen betroffen. "Dieser Eingriff ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Tradition wird dabei als Rechtfertigung für massive Gewalteingriffe hergenommen – das ist nicht tolerierbar", betont Gesundheits- und Frauenministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Auch in Österreich muss Bewusstsein geschaffen werden, denn auch hierzulande sind tausende Frauen und Mädchen betroffen oder potentiell gefährdet. Oft wird die Verstümmelung bei Urlaubsreisen in die Herkunftsländer vorgenommen, um das Verbot in Österreich zu umgehen. "Die TäterInnen und Eltern machen sich aber auch strafbar, wenn die Verstümmelung im Ausland vorgenommen wird", stellt Oberhauser klar.

Zu den internationalen Bemühungen im Kampf gegen diese Menschenrechtsverletzung trägt das Gesundheits- und Frauenministerium unter anderem bei, indem es spezialisierte Anlaufstellen fördert. Diese umfassen Beratungsstellen und Gewaltschutzzentren und bieten Gefährdeten sowie Betroffenen Unterstützung und Zuflucht.

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Anlaufstellen für Betroffene

Bright Future
Afrikanische Frauenorganisation
1090 Wien,
Schwarzspanierstr.15/1 Tür 2,
Telefon: +43 (0) 1 925 15 76
http://african-women.org/

FEM Süd-Frauengesundheitszentrum
Kaiser Franz Josef-Spital
1010 Wien,
Kundratstraße 3
Telefon: +43 (0) 1 60191-5201
www.fem.at/

Orient-Express
Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen
1020 Wien,
Schönng. 15-17/Top 2,
Telefon: +43 (0) 1 728 97 25
www.orientexpress-wien.com/

Frauenhelpline gegen Gewalt
Telefon: 0800 222 555
www.frauenhelpline.at/

Weisser Ring
Rechtsberatung für Opfer
Telefon: 0800 112 112
www.opfer-notruf.at/

 

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