Hauptinhalt:

Fem HELP APP

fem:HELP-App für Android-Handys und iPhones - mobiler Service für Frauen

Die fem:HELP-App für Android-Handys und iPhones ist in den Sprachen bosanski/hrvatski/srpski, English und Türkce verfügbar.

Sie soll von Gewalt betroffenen Frauen in Österreich helfen, Hilfseinrichtungen rasch und unkompliziert zu kontaktieren. Zusätzlich können auch Gewalterfahrungen unterschiedlicher Art dokumentiert werden. Frauen, die Gewalt erfahren haben und rasche Hilfe benötigen, haben mit Hilfe dieser App einen direkten Zugriff auf den Notruf der Polizei, den Gehörlosen-Notruf der Polizei und die Frauenhelpline.

Auch wenn eine Frau nicht direkt von Gewalt betroffen ist, sollte sie die App herunterladen – die wichtigsten Frauenberatungseinrichtungen in Österreich lassen sich damit unkompliziert finden und kontaktieren.

Was kann die App? - Erklärungsvideos

Text zum Video:

Das war kein schönes Telefonat, das Claudia jetzt mit ihrer besten Freundin Barbara hatte. Ihr Mann hat sie schon wieder geschlagen, diesmal sogar vor den Kindern. In einer Stunde treffen sich die beiden – und abgesehen von der Bestenfreundinnenschulter hat Claudia ein neues Tool entdeckt, dass sie Babsi heute zeigen will: die fem:HELP-App.

Sie bietet Frauen die Möglichkeit, Hilfseinrichtungen in ihrer Nähe zu finden, zum Beispiel Interventionsstellen oder Kontakte zu Frauenhäusern, aber auch Helplines die man gleich anrufen kann. Babsi kann sich über Gewaltschutzmaßnahmen wie zum Beispiel Prozessbegleitung informieren und über Formen der Gewalt; denn auch Demütigungen sind brutal.

Aber das wichtigste ist: Barbara kann in einem eigenen Bereich dokumentieren, was ihr Mann ihr antut. Und diesen Bereich der App kann man mit einem PIN-Code schützen, damit niemand sieht was man eingetragen hat. Ein Fragebogen erfasst die wichtigsten Fakten, sie kann Sprachmemos aufnehmen und Bilder speichern, zum Beispiel von ihren Verletzungen.

Im Notfall gibt es einen Menüpunkt unter dem man sofort Hilfe rufen kann: den Notruf, die Frauenhelpline – sogar an einen Notruf für Gehörlose ist gedacht. Jetzt muss Claudia los. Sie nimmt sich gern für ihre Freundin Zeit, auch stundenlang.

Aber eins ist klar: Barbara muss sich jetzt wehren. Irgendwann muss die Gewalt einfach aufhören.