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Ebola

Neuer Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (Provinz Nord-Kivu)

Mit 1. August 2018 berichtet das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo über eine Häufung von unbekannten Erkrankungen mit Ebola-Fieber-ähnlicher Symptomatik (Fieber, Blutungen, Erbrechen, Durchfall). Laut WHO konnten bis jetzt in vier Patientenproben Ebolaviren nachgewiesen werden. Weitere Untersuchungen sind noch im Gange. Die meisten Erkrankungen wurden aus dem Gesundheitsbezirk Mangina, ca. 30 km nordwestlich der Stadt Beni, in der Provinz Nord-Kivu im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo gemeldet. Das Gebiet befindet sich nahe der Grenze zu Uganda. Aufgrund der humanitären Krise in dieser Region, besteht ein Risiko, dass sich das Ebolavirus weiter ausbreiten könnte.

Das ist der zehnte Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo seit der Entdeckung des Virus 1976.

Die WHO arbeitet mit den örtlichen Behörden zusammen.

Nähere Informationen zum aktuellen Ebola-Ausbruch in DRC:

WHO-Information zur Situation in den Demokratischen Republik Kongo

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Bereits beendete Ebola-Ausbrüche

Demokratischen Republik Kongo (Provinz Équateur)

Der neunte Ebola-Ausbruch im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo (Provinz Équateur) wurde mit 24. Juli 2018 von der WHO und dem Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo für beendet erklärt.

Seit Anfang April 2018 wurden im Ausbruchsgebiet insgesamt 54 Erkrankungen registriert, davon verstarben 33 Personen. Alle Erkrankungen ereigneten sich in den benachbarten Bezirken Bikoro, Iboko und Wangata (Provinz Équateur). Am 12. Juni 2018 wurde der zuletzt bestätigte Ebola-Patient für geheilt erklärt. Folglich wurde nach dem Ablauf von zwei Inkubationsperioden der Ebola-Ausbruch für beendet erklärt.

Die Risikoeinschätzung für die Provinz Équateur bleibt seitens des  Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle (ECDC) weiterhin gültig:

Risikoeinschätzung vom Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle (ECDC)

 

Westafrika

Das Gesundheitsministerium von Guinea informierte im März 2014 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ebola-Ausbruch in Guinea. In Guinea, Liberia und Sierra Leone erkrankten seither mehr als 28.600 Menschen, mehr als 11.000 verstarben. Seit dem Höhepunkt zwischen August und Dezember 2014 ist die Anzahl der Neuerkrankungen - dank umfangreicher und flächendeckender Maßnahmen bezüglich Behandlung, Isolation, sicherer Begräbnisse, Überwachung, Kontaktnachverfolgung und gesellschaftlichem Engagement - stetig gesunken.

Sierra Leone ist seit 17. März 2016 ebola-frei (WHO-Statement). Guinea wurde mit 1. Juni und Liberia mit 9. Juni 2016 von der WHO für ebola-frei erklärt (WHO-Statements zu Guinea und Liberia). Somit ist der Ebola-Ausbruch in Westafrika vorläufig beendet.

Bei der 9. Konferenz am 29. März 2016 hat das Notfall-Komitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen, dass der aktuelle Ebola-Ausbruch keine "Internationale Notlage des Gesundheitswesens" mehr darstellt. (WHO-Statement

In allen drei Ländern wird weiterhin eine verstärkte Überwachung durchgeführt, um ein Wiederaufkeimen von Ebola zu verhindern. Es besteht weiterhin ein gewisses Risiko, dass der Virus im Körper von Ebola-Überlebenden (Schätzung: mehr als 10.000) wieder ausbrechen kann.

Maßnahmen um das Risiko weiterer Ausbrüche zu reduzieren sind die Einhaltung von geschütztem Geschlechtsverkehr und die Testung von Körperflüssigkeiten. Aktuelle Informationen sind auf der WHO-Webseite abrufbar.

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Österreich

In Österreich gab es keinen Ebola-Fall.

Das österreichische Gesundheitsministerium steht in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden der Bundesländer, den relevanten anderen Ministerien, der WHO und dem ECDC. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene werden laufend Informationen und Empfehlungen ausgetauscht.

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International

Seit dem Beginn des Ausbruchs waren Großbritannien, Italien, Mali, Nigeria, Senegal, Spanien und USA kurzfristig von Ebola betroffen.

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Reiseinformation

Information für Reisende: Empfehlungen für Reisen in betroffene Gebiete und Rückreise-Empfehlungen

Außenministerium: Aktuelle Länder- und Reiseinformationen

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Weiterführende Links

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)

WHO

RKI

(3.8.2018)

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Zusatzinformationen: