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Studie „Einkommenstransparenz: Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit“

Seit 2011 bestehen zwei gesetzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Einkommenstransparenz und damit zur Bewusstseinssteigerung im Bereich der Lohndiskriminierung: Zum einen besteht für Unternehmen ab einer bestimmten Anzahl von MitarbeiterInnen – seit 2014 ab 150 MitarbeiterInnen - die Verpflichtung der Vorlagen von Einkommensberichten. Zum anderen bildet die gesetzliche Verpflichtung zur Angabe des kollektivvertraglichen Mindestentgelts und der Bereitschaft zur Überbezahlung in Stelleninseraten eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Einkommenstransparenz.

Eine Evaluierung dieser beiden Instrumente erfolgte im Rahmen einer Studie, die im September 2015 abgeschlossen und veröffentlicht wurde. Die Studie evaluiert sowohl die Umsetzung der relevanten gesetzlichen Bestimmungen im Gleichbehandlungsgesetz als auch die Auswirkungen dieser Instrumente in Bezug auf das Ziel der Erreichung von mehr Einkommenstransparenz. Dabei wurden die Sichtweisen von ArbeitnehmerInnen, BetriebsrätInnen und ArbeitgeberInnen erfasst.

Studie Einkommenstransparenz

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