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Pekinger Deklaration und Aktionsplattform

Nach Mexiko City (1975), Kopenhagen (1980) und Nairobi (1985) fand die vierte Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking statt. Sie stand unter dem Motto "Handeln für Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden". Mit der Verabschiedung der Pekinger Deklaration und Aktionsplattform gilt diese bisher letzte Weltfrauenkonferenz als Meilenstein für die Stärkung der Frauenrechte.

Die Pekinger Deklaration und Aktionsplattform ist ein Forderungskatalog zur Stärkung von Frauenrechten und der Gleichstellung von Frauen und Männern. Darin sind zwölf Hauptproblembereiche – darunter die Förderung der Gleichstellung in allen Gesellschaftsbereichen, die Bekämpfung von Frauenarmut und von Gewalt gegen Frauen sowie der Abbau geschlechtsspezifischer Unterschiede im Bildungssystem und in der Gesundheitsversorgung – definiert. Vor allem die Regierungen, aber auch die internationale Gemeinschaft, die Zivilgesellschaft einschließlich der nichtstaatlichen Organisationen und des Privatsektors sind aufgerufen, in diesen kritischen Bereichen strategische Maßnahmen zu ergreifen.

Die Umsetzung der Aktionsplattform wird regelmäßig alle fünf Jahre überprüft. 2015 fand anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 ein breiterer Review-Prozess auf regionaler und globaler UN-Ebene statt. Der österreichische Umsetzungsbericht zur Pekinger Aktionsplattform wurde im Mai 2014 an UN Women übermittelt. Darüber hinaus lud das Bundesministerium für Bildung und Frauen im Juni 2015 zu einer Veranstaltung anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der 4. Weltfrauenkonferenz unter dem Titel "Frauenrechte und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues denken > Zukunft gestalten" ein.

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