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Nationaler Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt 2014 - 2016

Der Nationale Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt 2014 - 2016 wurde von der interministeriellen Arbeitsgruppe „Schutz von Frauen vor Gewalt“ ausgearbeitet und am 26. August 2014 von der österreichischen Bundesregierung beschlossen.

Mit dem NAP Gewalt gegen Frauen setzt Österreich wichtige Forderungen des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt und des Österreichischen Regierungsprogramms 2013 - 2018 um.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen gelegt. Nach Möglichkeit werden von der Bundesregierung aber darüber hinaus noch zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

Nicht umfasst sind Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Menschenhandel sowie Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt in Konflikten bzw. kriegerischen Auseinandersetzungen, da hierzu eigene Aktionspläne beschlossen wurden.

Der Nationale Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt enthält die im Zeitraum 2014 bis 2016 geplanten Aktivitäten zur Koordination von politischen Maßnahmen, zur Prävention von Gewalt gegen Frauen und zum Schutz und Unterstützung von Opfern, weiters rechtliche Vorhaben und Vorhaben betreffend Ermittlungen, Strafverfolgung und Verfahrensrecht sowie Maßnahmen im Bereich der europäischen und internationalen Zusammenarbeit.

Über die in den Jahren 2014 bis 2016 konkret getroffenen Maßnahmen wird im Jahr 2017 ein Umsetzungsbericht erstellt und der österreichischen Bundesregierung vorgelegt.

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