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Lebenswerk-Preis

Am 10. Oktober 2017 wurde der Lebenswerkpreis an Prof.in Elfriede Hammerl verliehen. Überreicht würde die Ehrung von Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner bei der feierlichen Käthe Leichter-Preisverleihung.

Elfriede Hammerl schreibt bereits seit den 1970er Jahren als starke Frauenstimme feministische Kolumnen. Die Kolumnistin für Kurier, Stern, Profil, Vogue oder Cosmopolitan kämpft pointiert, wortgewandt und unermüdlich gegen Rollenklischees und die Benachteiligung der Frauen in Gesellschaft und Berufsleben an. Aufgrund ihres herausragenden Lebenswerkes, ihres umfassenden gesellschaftspolitischen Engagements, ihrer moralischen Integrität und ihrer Vorbildwirkung für Frauen wurde Elfriede Hammerl mit dem Lebenswerk-Preis ausgezeichnet.

Fotogalerie: Käthe Leichter-Preisverleihung 2017

Gesundheits- und Frauenministerin Dr.in Pamela Rendi-Wagner, Prof.in Elfriede Hammerl, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (Foto: BMGF/BKA/Hans Hofer)

Lebenswerk-Preisträgerinnen 2010 bis 2016

Preisträgerin 2016 - Christine Nöstlinger

Aufgrund ihres herausragenden schriftstellerischen Lebenswerks, ihres umfassenden gesellschaftspolitischen Engagements, ihrer moralischen Integrität und ihrer Vorbildwirkung für Frauen sowie ihres spielerischen Umgangs mit Geschlechterrollen wurde Christine Nöstlinger vom Frauenministerium mit dem Lebenswerk-Preis 2016 ausgezeichnet.

Fotogalerie Käthe Leichter-Preisverleihung 2016

Preisträgerin 2015 -  Valie Export

Die Preisträgerin des Lebenswerk-Preises 2015 ist Valie Export. Sie ist eine Wegbereiterin des experimentellen Films und Kinos und eine der wichtigsten Protagonistinnen einer feministischen und kritischen Kunst. Mit ihren Arbeiten macht sie auf soziale, gesellschaftliche und politische Wirklichkeit, auf Zwänge, Gewalt und Schmerz aufmerksam. Ihre Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen in der Gesellschaft und die Frage nach der Rolle und Identität der Frau nehmen einen besonderen Stellenwert ein. Sowohl als Künstlerin als auch als Lehrende und Theoretikerin bezieht sie inhaltlich eine klar ausformulierte international anerkannte Position und ist damit ein Vorbild für viele andere Frauen.

Preisträgerin 2014 - Freda Meissner-Blau

Die Preisträgerin des Lebenswerk-Preises 2014 ist Freda Meissner-Blau. Sie hat durch ihr Wirken als Politikerin und ihr Engagement für Gleichstellung, Menschenrechte, Umwelt, Demokratie und Frieden wesentlich die politische Landschaft in Österreich und den gesellschaftlichen Diskurs geprägt. Als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin und als Klubobfrau im Parlament hat sie einen wesentlichen Beitrag zum Sichtbarmachen von Frauen in der (politischen) Öffentlichkeit geleistet. Durch ihr Wirken war und ist sie ein Vorbild für viele andere Frauen

Preisträgerin 2013 - Cornelia Klinger 

Der Frauen-Lebenswerk-Preis 2013 wird an die Philosophin und interimistische Rektorin des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) Apl.Prof. Dr.in Cornelia Klinger verliehen.

Cornelia Klinger hat die feministische Forschung und Theorie in Wien durch ihr Wirken am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in den vergangenen beiden Dekaden ganz maßgeblich vorangetrieben. Sie hat sich dafür eingesetzt, dass das Institut für die Wissenschaften vom Menschen eine der ersten und besten außeruniversitären Einrichtungen wurde, in der feministische Theorie und Forschung ein Zuhause fanden. Mit ihrem eigenen, in der Kritischen Theorie verankerten feministischen Ansatz hat sie einen ganz wesentlichen Beitrag zur Kritik geschlechtsspezifischer Herrschaft und Ungleichheit geleistet.

Fotogalerie 2013 

Preisträgerin 2012 - Gerda Lerner

Die Preisträgerin 2012 ist Gerda Lerner, in Wien geborene amerikanische Historikerin.

Gerda Lerner hat sich Jahrzehnte lang in ihren wissenschaftlichen Arbeiten dafür engagiert, Frauen im historischen Kontext sichtbar zu machen. Dies geprägt durch ihre eigene Geschichte als Jüdin, Außenseiterin und Emigrantin. Zu ihren Publikationen zählt "Frauen finden ihre Vergangenheit", "Die Entstehung des Patriarchats" und "Die Entstehung des feministischen Bewusstseins". 2003 erschien ihre Autobiografie "Feuerkraut". Ihr Einsatz für eine Institutionalisierung von Frauengeschichte in den 1970er und 1980er Jahren ist besonders hervorzuheben.

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Preisträgerin 2011 - Maria Schaumayer

Die Preisträgerin 2011 ist Dr.in Maria Schaumayer, in Wien lebende österreichische Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin. Von 1990 bis 1995 war sie Präsidentin der Österreichischen Nationalbank.

Maria Schaumayer erhält den Preis aufgrund ihres beeindruckenden Werdegangs in den immer noch männerdominierten Bereichen Bankwesen, Wirtschaft und Politik, sowie für ihr langjähriges Engagement in der Unterstützung und Förderung von Karrieren junger Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft durch die Gründung der "Dr. Maria Schaumayer-Stiftung".

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Preisträgerin 2010 - Erika Weinzierl

Die Preisträgerin 2010 ist Univ.Prof.em Dr.in Erika Weinzierl.

Als eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Zeitgeschichtsforschung hat sie sich große Verdienste um eine umfassende und tabulose Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus erworben. Sie ist gleichzeitig auch eine über Parteigrenzen hinweg anerkannte moralisch-ethische Instanz, die ihre zutiefst demokratische Grundhaltung immer wieder zum Ausdruck gebracht hat - ob als Mahnerin vor dem Nationalsozialismus und seinem Erbe oder durch ihren Einsatz für eine humane Asyl- und Migrationspolitik.

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