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Veranstaltungen

Pressekonferenz: 100% Österreich

Ort: Pressezentrum, Stubenring 1, 1010 Wien

Datum: 11.05.2016

Anzahl: 5 Bilder

Das Gesundheitsministerium präsentierte gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und dem Bundesverband der Fleischer die Ursprung-Kennzeichnung für Frischfleisch aus Österreich, nämlich "100% Österreich". Die Kennzeichnung weist auf Fleisch von Tieren hin, die in Österreich geboren, aufgezogen und geschlachtet wurden. Das Logo ist ausschließlich für gewerbliche Fleischereien gedacht und wird für Schwein, Rind, Huhn, Schaf- und Ziegenfleisch vergeben. Foto (v.l.n.r.): Christoph Leitl (Präsident Wirtschaftskammer), Sabine Oberhauser (Gesundheitsministerin), Willibald Mandl (stv. Bundesinnungsmeister Lebensmittelgewerbe) und Rudolf Menzl (Innungsmeister FleischerInnen).

Mit dem Ursprungs-Logo wurde versucht, "Konsumentinnen und Konsumenten gut zu informieren und das kostengünstig umzusetzen", erläuterte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser. Sie sieht in dem Logo auch ein "Gütesiegel für kleinere Gewerbetreibende. Und mein Appell ist, zu versuchen, regional zu kaufen." Foto: Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser mit Wirtschaftskammer-Präsdident Christoph Leitl.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl betonte, dass die Realisierung der Herkunftskennzeichnung nicht auf Regulierung per Gesetz oder der EU erfolgte. "Und mich freut besonders, dass es seitens des Fleischergewerbes heißt: Wir machen freiwillig ein Gütesiegel, ohne zusätzliche Bürokratie", so Leitl.

"Wichtig ist, dass der Fleischer, der dieses Logo führt, eine Garantie abgibt", so Rudolf Menzl, Innungsmeister der FleischerInnen. "Die ist im Falle eines Verstoßes einklagbar", denn es gibt eine schriftliche Vereinbarung, die alle logo-führenden Fleischereien unterschreiben müssen. Menzl sieht in dem Logo zudem den Zusatznutzen, sich vom Markt abzuheben.

"Es gibt 1.400 Fleischereibetriebe in Österreich", so Willibald Mandl, stellvertretender Bundesinnungsmeister Lebensmittelgewerbe. Ca. 60 bis 65 Kilo Fleisch isst jede Österreicherin und jeder Österreicher im Durchschnitt pro Jahr. "Die Kunden wollen wissen, welches Fleisch sie am Teller haben", so Mandl. Er betonte neben der unbürokratischen Einführung auch noch weitere Vorzüge wie die geringen Kosten, die Leistbarkeit für jede Fleischerei und die bessere Transparenz.

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