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Tierische Nebenprodukte (TNP)

Am Ende der Lebensmittelkette stehen tierische Nebenprodukte (TNP). Mit der EUVerordnung (EG) 1774/2002, die ab März 2011 von der VO(EG)1069/2009 abgelöst wird, werden die Entsorgung und Verwertung von Küchen- und Speiseresten, ehemaligen Lebensmitteln, Abfällen aus der Lebensmittelindustrie mit tierischem Anteil, aber auch untauglicher Schlachtkörper, Falltieren, etc. geregelt. Das Ziel der oben genannten Verordnung ist es, Maßnahmen zu setzen, um die Gesundheit von Menschen und Tieren zu schützen. Die Fülle der unter den Geltungsbereich dieser Verordnung fallenden Materialien wird entsprechend ihrem Risiko in 3 Kategorien eingeteilt. Alle tierischen Nebenprodukte sind getrennt nach Kategorien zu sammeln, zu lagern, zu transportieren und zu verwerten. Werden Materialien verschiedener Kategorien vermischt, so ist das Gemenge in seiner Gesamtheit der niedrigeren („gefährlicheren“) Kategorie zuzuordnen. Entlang der gesamten Kette sind Aufzeichnungen zu führen und die Behältnisse sind gemäß den Vorgaben der oben angeführten EUVerordnung zu kennzeichnen. Ziel dieser Bestimmungen ist die eindeutige Identifizierbarkeit der Nebenprodukte zur Vermeidung der Verwechslung mit Lebensmitteln (Stichwort „Gammelfleisch“) und der Vermischung verschiedener Kategorien.

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