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Kostenloses Kinder-Impfprogramm

Das kostenlose Kinder-Impfprogramm des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen bietet aktuell folgende Impfungen für Kinder an:

  • Diphtherie
  • Haemophilus influenzae Typ B
  • Hepatitis B
  • HPV - Humane Papillomaviren
  • Masern, Mumps, Röteln
  • Meningokokken der Gruppen A,C,W135 und Y (MEC-4)
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Pneumokokken
  • Poliomyelitis
  • Rotavirus-Brechdurchfall
  • Tetanus

Wo kann ich mein Kind impfen lassen?

  • Niedergelassene Kinderärztin und Kinderarzt oder niedergelassene Ärztin und  Arzt für Allgemeinmedizin (Suche Ärztin/Arzt)
  • Öffentliche Impfstellen der Bundesländer: Bezirksgesundheitsämter, Bezirkshauptmannschaften, Elternberatungsstellen (Impfstellen-Auskünfte der Bundesländer)
  • Gesundheitszentren der Sozialversicherung
  • Die Meningokokken- und die HPV-Impfung wird im Rahmen der Schulimpf-Aktionen angeboten

Wo erhalte ich kostenlose Impfstoffe?

Sollte Ihre Ärztin oder Ihr Arzt keine Hausapotheke führen, erhalten Sie den Impfstoff mit dem sogenannten Impfscheckheft oder Impfgutscheinen auch kostenlos in der Apotheke. Sie erhalten den Impfstoff auch direkt und kostenlos in den behördlichen Impfstellen und in den Gesundheitseinrichtungen der Sozialversicherung.

Allgemeine Information zum Kinderimpfkonzept:

Die Weiterentwicklung der Impfstoffe in den neunziger Jahren hatte dazu geführt, dass immer mehr Kombinationsimpfstoffe auf den Markt kamen. Die Preise dieser Produkte waren jedoch für viele Eltern nicht mehr tragbar. Daher wurde im Jahre 1997 von Gesundheitsministerin Hostasch das Impfkonzept ins Leben gerufen mit dem klaren Ziel, dass alle in Österreich lebenden Kinder kostenlos Zugang zu den volksgesundheitlich wichtigen Impfungen haben. Die Aufteilung der Gesamtkosten des Kinderimpfprogramms beträgt seither 2/3 Bund, 1/6 Länder, 1/6 Sozialversicherungen. Die Prioritäten wurden einerseits auf sehr häufig vorkommende Erkrankungen, andererseits auf seltene, sehr schwer verlaufende Krankheiten gesetzt. Eine weitere Vorgabe war, dass man die Kinder mit möglichst wenigen Stichen gegen diese Krankheiten schützt. Die eingesetzten Arzneispezialitäten werden dabei laufend nach dem Stand des Wissens neu evaluiert.

Zusatzinformationen: