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Lebensmittelsicherheitsbericht 2016 veröffentlicht

Sichere und gesunde Lebensmittel für die Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich zu gewährleisten, hat höchsten Stellenwert. Denn Nahrungsmittel bedeuten weit mehr als die Zufuhr von Nährstoffen und das Stillen des Hungers.

Der jährliche Lebensmittelsicherheitsbericht leistet einen Beitrag zur Vertrauensbildung und zeigt die Leistungen aller an der Sicherheit der Lebensmittel Beteiligten auf: Lebensmittelinspektorinnen und -inspektoren, amtliche Tierärztinnen und Tierärzte, GutachterInnen, Laborkräfte der AGES und der Lebensmitteluntersuchungsanstalten sowie die MitarbeiterInnen im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen.

Die amtlichen Kontrollen umfassen sämtliche Betriebe entlang der Lebensmittelkette wie landwirtschaftliche Betriebe, Gewerbe und Industrie, Handel und Gastronomie. Insgesamt wurden im Jahr 2016 im Rahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle rund 67.000 Betriebskontrollen durchgeführt und rund 27.000 Proben untersucht und begutachtet.

Schwerpunktthemen

Schwerpunktthemen im Überwachungsprogramm sind unter anderem gentechnisch veränderte Organismen, Lebensmittelkontaktmaterialien, Mykotoxine und Salmonellen.

Weniger Verstöße

Insgesamt war die Zahl der Lebensmittelbetriebe mit Verstößen im Vergleich zum Vorjahr geringer, was im Wesentlichen auf den Rückgang bei den Hygienemängeln zurückzuführen ist. Bei den Proben gab es einen geringfügigen Anstieg der Beanstandungen. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Durchführung des Nationalen Kontrollplans mit flächendeckenden, risikobasierten Kontrollen für den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten ist. (28.6.2017)

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