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Nationalratsbeschluss gibt Startschuss für 75 neue Regionale Gesundheitszentren

Ministerin Pamela Rendi-Wagner: Primärversorgung kommt allen Menschen in Österreich zugute

"Wir haben heute einen wichtigen Grundstein für ein qualitätsvolles, flächendeckendes Gesundheitssystem der Zukunft gelegt", begrüßt Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner den Beschluss des Primärversorgungsgesetzes 2017 im Nationalrat am 28. Juni 2017. 

Das Primärversorgungsgesetz sieht vor, dass bis 2021 österreichweit 75 neue Regionale Gesundheitszentren aufgebaut werden.

 

"Durch das Schaffen von einheitlichen Rahmenbedingungen können wir die bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung sicherstellen und gleichzeitig moderne Rahmenbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsberufe garantieren. Damit sind wir auf die Herausforderungen, die auf unser Gesundheitssystem zukommen, optimal vorbereitet", freut sich Rendi-Wagner.

"Nach über zwei Jahren intensiver Gespräche mit Expertinnen und Experten, Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsberufen und verschiedenen PartnerInnen aus dem Gesundheitsbereich, sind wir zu einer guten Lösung für alle gekommen", bedankt sich die Gesundheitsministerin bei den Beteiligten.

Modernes Gesundheitssystem

Mit dem Gesetz wird umgesetzt, was Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte in Befragungen als Wünsche für ein modernes Gesundheitssystem geäußert haben:
So profitieren Patientinnen und Patienten vom umfassenden Leistungsangebot, längeren Öffnungszeiten und der besseren Erreichbarkeit.

"Jeder Mensch, jede Familie soll nahe am Wohnort eine professionelle, moderne Gesundheitsversorgung vorfinden", so Rendi-Wagner.

Attraktive Arbeitsbedingungen

Gleichzeitig werden mit dem Ausbau der Primärversorgung attraktive Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsberufe gewährleistet: in Netzwerken oder in Regionalen Gesundheitszentren werden nicht nur der fachliche Austausch erleichtert, sondern auch familienfreundliche Arbeitszeiten sichergestellt.

Gerechter Zugang zu Gesundheitsversorgung

Die neue Gesundheitsversorgung soll auch über die reine Behandlung von Krankheiten hinausgehen: Sie setzt bereits bei der Prävention an und reicht bis zur Begleitung nach Krankenhausaufenthalten sowie der Unterstützung bei chronischen Erkrankungen. "Es geht um einen gerechten Zugang zu Gesundheitsversorgung für alle Menschen – vom Baby bis zum pflegebedürftigen älteren Menschen. Sorgen wir dafür, dass dies nun umgesetzt wird und die neuen Angebote den Menschen rasch zur Verfügung stehen", so Rendi-Wagner. (28.6.2017)

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