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Sicherer Umgang mit Fledermäusen

Anlässlich des Welt-Tollwut-Tages am 28. September hat die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) eine Informationsbroschüre zu Tollwut bei Fledermäusen und dem sicheren Umgang mit den Tieren veröffentlicht. Österreich wurde bereits im Jahr 2008 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von der Internationalen Tierseuchenorganisation (OIE) zum tollwutfreien Gebiet erklärt.

Fledermaus-Tollwut

Fledermaus-Tollwut ist in Europa grundsätzlich eine äußerst seltene Erkrankung. Die durch Fledermäuse verursachte Tollwut wird nicht nur durch das "klassische" Tollwut-Virus (Hund, Katze, Fuchs) verursacht, sondern durch andere Lyssaviren. In der Europäischen Union wurden bislang drei Fälle mit dem von einer Fledermaus übertragenen Virus dokumentiert (in ganz Europa 5 Fälle).

Fledermäuse im Dachboden oder im Garten stellen kein Problem dar. Es ist allerdings davon auszugehen, dass auch in Österreich in absehbarer Zeit Tollwut bei Fledermäusen nachgewiesen werden wird. Die Tollwutberatungsstelle der AGES empfiehlt allen Personen, die beruflich oder in der Freizeit häufig in Kontakt mit Fledermäusen kommen, eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut.

(28.9.2017)

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