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Verbesserungen für Frauenpensionen erreicht

Im Ministerrat wurde am 22.8.2017 eine deutliche Erhöhung der kleinen und mittleren Pensionen beschlossen. Pensionen bis € 1.500 werden um 2,2% erhöht. Zwischen 1.500 Euro und 4.960 Euro Pension gibt es eine abgestufte Erhöhung Über 4.960 Euro Bruttopension wird es keine Erhöhung geben.

70% der Pensionen unter €1.500.- beziehen Frauen

Frauenministerin Rendi-Wagner erklärt dazu: "Frauen bekommen im Schnitt 40 Prozent weniger Pension als Männer und sind oft von Altersarmut betroffen. 70% der Menschen, die Pensionen unter €1.500.- beziehen, sind Frauen. Der heutige Beschluss macht das Leben für 1,2 Millionen Frauen in diesem Land ein wenig besser. Wir schaffen damit ein Stück mehr Gerechtigkeit."

Lohnschere im Erwerbsleben wirkt sich massiv auf Alterspension aus

Nach der Erhöhung der Mindestpension mit der Ausgleichszulage Plus von €1.000.- ist die nun beschlossene Erhöhung der kleinen Pensionen ein weiterer wichtiger Schritt, um Frauenpensionen zu erhöhen und ein Altern in Würde für alle Menschen in diesem Land zu ermöglichen.

Um die Pensionsschere zwischen Männern und Frauen nachhaltig zu schließen, ist es aber auch notwendig, schon viel früher – am Arbeitsmarkt – anzusetzen: Die Lohnschere im Erwerbsleben wirkt sich massiv auf die spätere Alterspension aus.

Es ist daher notwendig, weitergehende Maßnahmen zu setzen, um bereits während dem Erwerbsalter der Altersarmut von Frauen entgegenzuwirken, betont die Frauenministerin: "Wir brauchen ein Bündel an Maßnahmen, um Frauen am Arbeitsmarkt zu unterstützen: Lohntransparenz, eine Offensive für Teilzeit-Beschäftigte, den steuerfreien Mindestlohn von €1.500.- und natürlich einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Arbeit muss sich auch für Frauen lohnen, damit sie später von ihrer Pension leben können. Wir schaffen die Rahmenbedingungen dafür!" (22.8.2017)

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